Sommerhochzeiten vs. Winterhochzeiten

Sommerhochzeiten vs. Winterhochzeiten

Das neue Jahr ist jetzt schon ein paar Wochen alt und die Planungen für die Sommerhochzeiten 2019 laufen auf Hochtouren.

Frisch verlobt. Wann soll die Hochzeit stattfinden?

Wenn Ihr Euch gerade erst verlobt habt, stellt sich natürlich die große Frage: Wann wollt Ihr heiraten? Gibt es noch eine Chance, im Sommer 2019 zu heiraten? Wollt Ihr über ein Jahr lang warten und eine Sommerhochzeit im Jahr 2020 feiern? Oder möchtet Ihr stattdessen einen ganz anderen Weg gehen und im Winter 2019 heiraten?

Um Euch bei Euren Überlegungen zu helfen, fasse ich hier mal jeweils die Vor- und Nachteile von Sommer- und Winterhochzeiten zusammen:

Sommerhochzeiten sind deutlich beliebter

Es ist warm und die Feier kann draußen stattfinden. Das ist gerade für die freie Trauungen besonders schön, aber auch für den Empfang nach einer standesamtlichen oder kirchlichen Trauung.

Die Hochzeit als Sommerfest

Schönes Wetter ist natürlich auch für die Hochzeitsfotos toll und ein Brautpaar-Shooting in einem Garten oder Park ist der Traum vieler Paare.

Für die Dekoration bei einer Sommerhochzeit könnt Ihr aus dem Vollen schöpfen, es gibt eine riesige Auswahl an Blumen und Blüten für alle erdenklichen Hochzeits- und Farbkonzepte. Schön sind Girlanden oder Lampions, die in Bäumen aufgehängt werden. Sie unterstreichen den Sommerfest-Charakter.

Für die Feier im Freien bietet sich zum Beispiel eine Limobar an, mit selbstgemachten Limonaden, frisch gepressten Säften und exotischen Cocktails. Auch für die Hochzeitstorte und ein Sweet-Table-Angebot habt Ihr eine große Auswahl unter allen Früchten der Saison.

Was ziehe ich an?

Für Eure Sommerhochzeit habt Ihr, was die Wahl des Brautkleides angeht, liebe Bräute, die freie Auswahl und könnt vom luftigen Vintage-Kleid bis zur schulterfreien Princess-Robe alles tragen an Eurem großen Tag. Für den Bräutigam empfiehlt es sich, einen Hochzeitsanzug aus leichterem Stoff zu wählen – und denkt dran, liebe Männer, wennn es richtig warm ist, gebt Ihr das Signal, ab wann es den Herren erlaubt ist, das Jackett abzulegen.

Eine Sommerhochzeit braucht einen Plan B!

Überhaupt: das Wetter! Damit komme ich zu einem Nachteil der Sommerhochzeiten, denn es gibt nun mal keine Gut-Wetter-Garantie und damit keine Garantie, dass die Feier ein Sommerfest im Grünen sein wird. Tatsächlich kann es regnen oder aber auch richtig heiß sein (wir erinnern uns an den Sommer 2018!), in jedem Fall aber braucht Ihr für Eure Feier einen Plan B, von Schirmen und Zelten bis zu Ventilatoren.

Um eine Sommerhochzeit zu feiern, muss man außerdem schnell entschlossen sein, denn in der Hochsaison (von Mai bis September) sind viele Locations schon eineinhalb Jahre im Voraus ausgebucht. Das gilt auch für manche Dienstleister. Und oft sind die Preise deutlich höher als außerhalb der Sommerhochzeiten-Saison.

Winterhochzeiten – ein neuer Trend?

Schauen wir uns jetzt im Vergleich die Winterhochzeiten an.

Der Charme der kalten Jahreszeit

Klar, im Winter (wir reden von den Monaten November bis März) ist das Wetter kühl oder kalt, oft auch regnerisch, manchmal gibt’s sogar Eis und Schnee. Das kann natürlich für die Anreise Eurer Gäste ein Risiko sein.

Da das Wetter gar keinen Zweifel aufkommen läßt, wird die Winterhochzeit von vorneherein für Innenräume geplant. Das entspannt die Planung deutlich, denn es muss keinen Plan B geben, falls Plan A nicht realisierbar ist. Es kann einfach bei Plan A bleiben.

Bei den Locations habt Ihr in der Wintersaison die freie Auswahl, ebenso bei den Dienstleistern. Viele Dienstleister freuen sich über einen Auftrag für eine Winterhochzeit, weil diese immer noch etwas Außergewöhnliches sind. Und die Hochzeits-Locations bieten außerhalb der Hochsaison manchmal deutlich niedrigere Raummieten an.

Eure Hochzeit kann als Winterhochzeit einzigartig und besonders werden.

Ihr könnt es Euren Gästen richtig gemütlich machen, mit kuscheligen Decken an einem Kaminfeuer, einer leckeren Hot-Chocolate-Bar, mit Glühwein, Punsch und vielen, vielen Kerzen und mit einer Hochzeitstorte mit Lebkuchengewürz. Feuerkörbe zum Beispiel sehen nicht nur toll aus, sondern wärmen auch noch. Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit, einen Weihnachtsmarkt in Euer Hochzeitskonzept zu integrieren? Das verspricht märchenhaft einmalige Fotos von Eurem Fest.

Zu den Sommerblüten gibt es schöne winterliche Alternativen, zum Beispiel Christrosen, Amaryllis und Hyazinthen, aber auch Ilex- oder Tannenzweige, Mistelzweige und verschiedene Beeren und Zapfen.

Was ziehe ich an?

Für das Brautkleid musst Du Dir, liebe Braut, dann zusätzlich eine Stola, einen Kaschmirschal oder ein Jäckchen aussuchen, aber auch Brautkleider mit langen Ärmeln sind wunderschön! Dein Bräutigam kann aus den festeren Stoffen auswählen für seinen Anzug, Tweed zum Beispiel ist sehr stilvoll. Und auch Eure Gäste müssen nicht lange nachdenken, ob sie eine Jacke oder einen Mantel mitnehmen sollen. Sie sollten!

Fazit:

Winterhochzeiten versprechen eine entspanntere Planung bei einem größeren Angebot an Dienstleistern und Locations (zu teilweise niedriegeren Preisen) und sind immer noch etwas Besonderes und Außergewöhnliches.

Sommerhochzeiten sind idealerweise fröhliche Feste im Freien bei gutem Wetter, aber Eure Traumhochzeit braucht dann unbedingt einen Plan B, falls das Wetter eben nicht mitspielt. Eure Planung braucht eine längere Vorlaufzeit, damit Ihr Eure Wunsch-Location und Eure Wunsch-Dienstleister buchen könnt.

Jetzt liegt die Entscheidung bei Euch. Allen frisch verlobten Paaren wünsche ich eine wunderbare Planungszeit!

Bilder: Cornelia Lietz & Stephanie Kunde 

Noch mehr Entscheidungshilfe? Überlegt ihr, ob ihr einen Sweet Table oder eine Candybar haben wollt?

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